Krisen­si­cher und ener­gie­ef­fi­zient: Darm­stadt baut neue Feuer­wache mit smino

Gemeinsam mit dem Softwareanbieter smino zeigt die Stadt Darmstadt, wie sich kommunale Infrastrukturbauten klimafreundlich und technologisch fortschrittlich umsetzen lassen.

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Datum

24. März 2026

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Projekt in Zahlen
150 Mio. €
Investitionsvolumen
300
Projektbeteiligte
25.000 m²
Fläche
bis 2032
Vertrag verlängert

Mit einer Bausumme von 150 Millionen Euro ist der Neubau der Darmstädter Hauptfeuerwache das aktuell größte Bauprojekt der Universitätsstadt. Um das komplexe Vorhaben zu steuern, setzt die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH auf die Bausoftware smino. Ihren seit 2023 bestehenden Vertrag verlängerten die kommunalen Bauherren vorzeitig bis ins Jahr 2032.

«smino hat unsere internen Abläufe deutlich beschleunigt und vereinfacht. Ohne eine solche Kollaborationsplattform wäre es kaum möglich, bei einem Bauprojekt dieser Größenordnung den Überblick zu behalten», sagt Sven Kling, Geschäftsführer der Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH.

Durch den Einsatz von smino profitierten die rund 300 Projektbeteiligten von einem strukturierten Dokumentenmanagement, transparenter Rechteverwaltung, stets aktuellen Plänen und deutlich reduzierter E-Mail-Kommunikation, so Kling weiter. Der Baufortschritt unterstreicht die Vorteile der Plattform: Derzeit stehen die Ausführungsplanungen kurz vor dem Abschluss. Im Sommer 2026 sollen die Tiefbauarbeiten starten, der Beginn des Rohbaus ist für 2028 geplant.

«smino hat unsere internen Abläufe deutlich beschleunigt und vereinfacht. Ohne eine solche Kollaborationsplattform wäre es kaum möglich, bei einem Bauprojekt dieser Grössenordnung den Überblick zu behalten.»
Sven Kling
Geschäftsführer der Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH

Als Teil der kritischen Infrastruktur unterliegen Feuerwachen besonders hohen Sicherheitsanforderungen. Mit einer Netzersatzanlage, Tankstelle, redundanten Leitungssystemen und einer Notausfahrt ist die volle Funktionsfähigkeit des Gebäudes auch im Krisenfall gewährleistet. Neben 140 Einsatzkräften sollen auf knapp 25.000 Quadratmetern auch Verwaltung, Katastrophenschutz und Logistik Platz finden.

 

Benachbarte Kläranlage als Standortvorteil

 

Dabei galt das für den Neubau vorgesehene Areal an der Pfnorstraße lange als wenig attraktiv. Seit drei Jahrzehnten lag die rund drei Hektar große Fläche brach, ihre Baureifmachung war zeit- und arbeitsintensiv. Insgesamt 25.000 Kubikmeter Boden wurden gesiebt, Kampfmittel geräumt und tonnenweise Metallschrott entsorgt.

Einen weiteren Standortnachteil wandelten die Planer mit einem zukunftsweisenden Energiekonzept in einen Vorteil um: «Der städtische Hauptabwasserkanal der benachbarten Kläranlage querte das Baufeld. Der Kanal wurde umverlegt und ein rund 80 Meter langer Wärmetauscher eingebaut», sagt Jasmin Rath, Projektleiterin beim Architekturbüro kplan AG aus Siegen. «Damit lässt sich das Gebäude heizen und kühlen – jahreszeitenunabhängig und ohne fossile Energieträger.»

Nicht genutzte Wärmeenergie wird unterirdisch gespeichert. Dank Photovoltaik-Anlagen auf begrünten Dachflächen und der Stellplatz-Überdachung soll der Bau nahezu energieautark sein.

«Mit smino setzen wir uns für eine Baukultur ein, die auf Vertrauen und echter Kollaboration basiert.»
Sandor Balogh
CEO & Co-Founder von smino

 

Kollaboration als Haltung

 

Seit Ende der Vorplanungsphase nutzt die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH sminos cloudbasierte Lösung für mehr Effizienz und Übersicht in der Projektabwicklung. «Die zuvor eingesetzte Software entsprach aufgrund fehlenden Supports und hoher Komplexität nicht mehr unseren Anforderungen. Die Arbeit mit smino lief dagegen von Beginn an reibungslos. Dank der leicht verständlichen Oberfläche konnten wir ohne aufwendige Schulungen sofort loslegen», berichtet Kling.

Auch die Offenheit gegenüber Feedback und die Bereitschaft, das Produkt weiterzuentwickeln, überzeugte die Darmstädter. Und auch für den Softwarehersteller gingen wertvolle Impulse von der Zusammenarbeit aus: «Mit smino setzen wir uns für eine Baukultur ein, die auf Vertrauen und echter Kollaboration basiert», sagt smino-Gründer und CEO Sandor Balogh. «Unsere Plattform verbessert sich durch den engen Austausch mit Kunden enorm. Das ist für uns gelebte Veränderungskultur.»

 

Rückenwind aus der Politik

 

Der langfristige Vertrag ermöglicht beiden Partnern strategische Planungssicherheit, um in Zukunft noch effizienter, nachhaltiger und kostengünstiger zu bauen. Aktuell realisiert die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH bereits mehr als 15 Projekte mit smino. An der Pfnorstraße sind die Bedingungen für einen zügigen Baufortschritt jedenfalls mehr als günstig: Die Stadtverordnetenversammlung votierte im vergangenen September einstimmig für das Projekt – und auch ausführende Bauunternehmen werden künftig über smino eingebunden.

 

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